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#11 |
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Erfahrener Bewohner
Registriert seit: 08.08.2009
Ort: Bremen
Beiträge: 1.661
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entspannt ohne äußeren Druck durchzuspielen. Was ich sagen wollte, war nicht, dass ich die Angelegenheit in mir brodeln lassen würde. Ich würde den Betreffenden schon ansprechen und die Sache mit ihm klären. Sollte er also noch neben seinem Auto stehen, oder er wäre ein Nachbar, würde ich in etwa sagen: "Bitte fahren Sie schnell ihren Wagen hier weg, Sie stehen in meiner Einfahrt, und bringen Sie mich nicht wieder in eine solche Situation." Du hast hier allerdings ein Beispiel gewählt, in dem es offensichtlich ist, dass der Angesprochene im Unrecht ist. Mein Kommentar bezog sich auf Situationen, in denen das nicht so eindeutig ist, der Angesprochene also wirklich erst seine Einstellung oder sein Handeln überdenken muss. Solltest Du mal mein Auto in Deiner Einfahrt vorfinden, kannst Du sicher sein, dass das keine Absicht war. Schon zum zweiten Mal? Das halte ich für höchst unwahrscheinlich! Aber gut, in diesem Fall würde ich Dich um Verzeihung bitten, Dir einen großen Blumenstrauß schenken, egal wie laut Du mich vielleicht angebrüllt hättest, und diesen Fehler nie mehr wiederholen. Gab es für Dein Gedicht einen besonderen Auslöser? Hicks! Willste noch'n halbes Gläschen? Oder wollen wir uns auf ein anderes Mal vertagen? |
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#12 |
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Erfahrener Bewohner
Registriert seit: 23.11.2009
Beiträge: 683
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„Diskutieren, um vielleicht auf einen Nenner zu kommen, das wäre für mich der richtige Weg.“
Da sind wir voll auf einem Nenner, liebe Rena. Denn es ist gar nicht nötig, immer gleicher Meinung zu sein und möglich, sich trotzdem gut zu verstehen, weil es ganz sicher auf anderem Gebiet genügend Berührungspunkte gibt, bei denen die An-Sichten sich begegnen. ![]() - - - Mensch, liebe Kakadu, gezz haste das „Mensch-ärgere-Dich-nicht-Spiel“ schon gewonnen den Du weiter oben ansprachst, stimme ich natürlich mit Dir überein! In einem Gespräch, wo sich zwei gegenübersitzen, kommt ja zudem noch Gestik und Mimik hinzu, und ich bin sicher, daß da weit weniger Mißverständnisse entstehen als in der virtuellen Welt. „Gab es für Dein Gedicht einen besonderen Auslöser?“ - Ein guter Bekannter von mir meinte, daß „Not-Lügen“ nicht so schlimm seien, das war der Auslöser für die Zeilen, weil ich keine „Not“ erkannte, die es nötig machte, zu lügen. Und ... weil ich hinter diese Schwindelei kam, bzw. sie ihm an der Nasenspitze ablas und ihn dann natürlich damit konfrontierte. Klar bekommt er aber trotzdem noch ein bis zwei... Chancen, aber danach darf er damit rechnen, daß ich mein Vertrauen so langsam zurückziehe, obwohl ich ihn als Mensch sehr schätze. - Dank Dir für Deine humorvollen Zeilen, über die ich mich sehr gefreut habe. - ´nen Schluck nehm´ ich noch;-)
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#13 | |
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Erfahrener Bewohner
Registriert seit: 08.08.2009
Ort: Bremen
Beiträge: 1.661
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Zitat:
zuzuhören, denn wer weiß, ob mich nicht die Argumente des Gesprächspartners dazu veranlassen, meine Meinung zu ändern. Ich finde es auch wichtig, immer die konkrete Situation im Auge zu behalten, weil Verallgemeinerungen oft Missverständnisse in sich bergen. Ich mag solche friedlichen Diskussionen und freu mich schon auf das nächste halbe Gläschen, wenn Du magst. Vielen Dank für die Einladung in den Süden! Ich kenne und liebe das südliche Temperament über alles, denn ich bin mit einem Algerier verheiratet. Das heißt allerdings nicht, dass ich es immer toleriere, wenn dieses Temperament mich förmlich überrollt und mich nicht mehr zu Wort kommen lässt. ![]() Was ich aus unserem Gespräch mitnehme und in meinem Schatzkästchen bewahre, ist folgender Satz von Dir: ... was sich nach Schimpfen anhört, bloß Ausdruck dafür sein kann, daß der Andere es einem wert ist, sich über ihn aufzuregen. Danke dafür! |
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#14 |
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Erfahrener Bewohner
Registriert seit: 10.02.2010
Ort: in der heimlichen Hauptstadt Westfalens
Beiträge: 129
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Liebe Vera, Dein „tol(l)er Akzep(t)-Tanz“ und Deine Erklärung auf Annas Kommentar Sprechen mir aus der Seele. Dieser „kleine Unterschied“, dieses verkehrte Auslegen von Toleranz und Akzeptanz, führt leider allzu oft zu heftigen (banalen) Diskussionen, die sich schließlich im Sande verlaufen, jedoch Ursache manch schlafloser Nacht sind. Dieses scheinbar so harmlose, Deiner Aussage nach „nicht allzu tiefe“ Gedicht, hat sehr wohl Power ! Mich jedenfalls beeindrucken solche „Aphorismen“. Liebe Grüße Didymus whp
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Wie wohl hat einstmals unsre Freundschaft angefangen ? Warum nur sind wir aufeinander zugegangen ? Ist vielleicht des Pudels Kern: Gleich und Gleich gesellt sich gern ! © whp |
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#15 | |
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Erfahrener Bewohner
Registriert seit: 23.11.2009
Beiträge: 683
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Zitat:
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#16 | |
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Erfahrener Bewohner
Registriert seit: 26.07.2009
Ort: Weihnachtsland
Beiträge: 1.491
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Liebe Vera,
ich stell mir natürlich auch immer die Frage, wie viel Toleranz bzw. Akzeptanz ein gesunder Menschenverstand aufbringen muss, um heikle Situationen vernünftig zu meistern. Zitat:
Ich muss mir diese Situation nicht vorstellen, sondern erlebe sie zur genüge live. Aber wie soll ich reagieren, wenn in meiner Einfahrt der liebe Doktor parkt, um der Nachbarin den Blutdruck zu messen. Anschließend sollte er mal meinen sich vornehmen. Oder die Verwandschaft der Nachbarin möchte eben nicht 20 m vom Stellplatz bis zum Haus laufen, sondern nur 3m bis zur Haustür. Das geht natürlich, wenn man in meiner Einfahrt steht. Seit ich solche Kapriolen erlebe, habe ich angefangen, mit mir selbst zu reden, damit das Schlimmste schon gesagt ist, wenn ich klingel. Außerdem bin ich die einzigste die zuhört, wenn ich was sage. Dann - tief und heftig schlucken, eine freundliche Mine aufsetzen und freundlicher Weise zum 100 mal auf das Problem hinweisen. Die Antwort stets die gleiche, man wüsste natürlich, dass man falsch parkt, aber ... Ich könnte natürlich rechts noch vorbei, den Abhang mit einem perfekten Überschlag meistern und wenn ich Glück habe, stehe ich mit allen vier Rädern wieder auf der Straße - oder auch nicht. In Notfällen habe ich für alles Verständnis.
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Was man nicht hat, kann man nicht verlieren Geändert von Minel (Freitag, 12. März 2010 um 18:59 Uhr) |
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