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Umfrage: Welches ist Eure Favorit? Stimmt jetzt ab! Ihr habt 2 Stimmen!
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Welches ist Eure Favorit? Stimmt jetzt ab! Ihr habt 2 Stimmen!

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Alt Donnerstag, 17. Dezember 2009, 21:15   #1
Super-Moderator
 
Benutzerbild von Amanda
 
Registriert seit: 24.03.2009
Ort: P.E.I.
Beiträge: 3.470
Standard Umfrage Gedicht des Monats November 2009

Nun stehen die nominierten Gedichte für den Monat November zur Umfrage bereit.
Ihr habt Zeit bis Sonntag, 20.12.09 um 20 Uhr Eure 2 Stimmen abzugeben. Bitte denkt daran, dass beide Stimmen gleichzeitig abgegeben werden müssen.
Es dürfen alle registrierten User abstimmen, auch wenn Sie nicht nominiert haben oder nominiert worden sind. Dazu rufen wir auch noch mal ganz herzlich auf.
Für das eigene Gedicht darf nicht gestimmt werden.

Nun denn, viel Spaß beim Abstimmen

LG
Mandala

Hier sind noch mal alle Gedichte im Überblick:

ENTZAUBERUNG (Renate Tank)

Zum Feindbild erhoben,
den Anderen mehr geglaubt.
Die Nebel am Beginn noch zerstoben.
Doch dann haben sich Träume
einen Mantel aus Raureif erlaubt.

Kühl wurde, was einst heiß entflammte.
Der erste klirrende Laut!
Die ersten frostgeborenen Worte.
Erschrockenes Herz, in Umklammerung
einer zwingenden Eiseshaut.

Was uns aneinander entzückte,
beglückte, was uns so vertraut,
brach an diesem Ruck entzwei.
Standen fassungslos dabei!

Das hat die Tiefe unserer Seele,
das hat unser Auge schmerzhaft
gefühlt und geschaut:
als die Liebe in Strömen wortlos weggetaut.

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Erinnerung (Hanna)



Sie liegt alleine in der Kiste,
Erinnerung so gut verstaut.
Ihr Anblick ist der Hauch von Gestern,
so weit entfernt und doch vertraut.

Ein blonder Schopf und blaue Augen,
die schauen mich eindringlich an,
der Mund kirschrot, er lächelt freundlich,
so hat er`s früher schon getan.

Die Zeit steht still, ich bin verzaubert,
du mein geliebtes Puppenkind,
ganz unzertrennlich viele Jahre,
die wir zu zweit gegangen sind.

Doch irgendwann war es vorüber,
du warst mir nur noch eine Last,
ich legte dich in diese Kiste,
weiß noch, dass du gelächelt hast.

Zupft jemand zart an meiner Schürze,
holt mich ganz sanft ins Jetzt zurück,
da steht mein Töchterchen und wartet,
völlig verzückt scheint mir ihr Blick.

Behutsam geb ich ihr die Puppe,
die beiden schaun sich innig an
der Mund kirschrot, er lächelt freundlich,
so hat er`s früher schon getan.

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AUSBLUTEN


Ich höre dein Schweigen
laut und klar.

Es spuckt Antworten aus:
Gewaltige
Unzerstörbare
Endgültige

Herzblut tropft warm
auf kalten Boden.


Renate Tank
08.11.2009


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Der Baum



Stark und unbesiegbar
im Feld, ein Baum



Seine unbezwingbaren Äste
gen Himmel gestreckt
-in betender Position-
küssen grüne Blätter
das endlose Blau


Stark und unbesiegbar
-ein trügerisches Bild-
Vielleicht ist nur sein Stamm
breit genug
den Holzfäller zu verdecken
der hinter ihm seine Arbeit beginnt...


(7.11.2009)


© Seelenstimme


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Nacht (Kakadu)

Als meine stummen Schreie

im Nichts verhallten

und mir das Blut

in den Adern

gefror

,


da

umhüllte mich

der barmherzige Schleier

der Nacht

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DER MÜDE GREIS

(Sonett)


Es ist ja immer nur ein müdes Bleiben,
das mich erfasst am Tag und in der Nacht.
Erinnerung nur hält bei mir noch Wacht.
Die Seele möcht schon aus der Knospe treiben.

Die Augen tragen einen trüben Schleier,
durch die der Geist nun nicht mehr dringen kann.
Das liebe Leben läuft aus dem Gespann.
Einsame Tränen füllen meinen Weiher.

Was gab das Leben? - Das ist eine Frage.
War angefüllt mit Dunkel und mit Hell.
Und Liebeskränze waren viel gewunden.

So ziehen alle die verbliebnen Tage.
Mit bleichem Antlitz lockt schon der Gesell.
Will froh mein hoffend Sehnen ihm bekunden.



Renate Tank
19.11.2009

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Gollum in Menschengestalt (Ralf)

Neidzerfressen
Gollum in Menschengestalt
nach oben Kreide gefressen
nach unten hin eiskalt
sucht er die Chance
jederzeit
eklige Wanze
zu allem bereit
Menschenverachtend
alle Skrupel verbannt
auf seinen Vorteil nur achtend
Der Denunziant!

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Trolle (Sabine)


Man weiß, dass sie im Netz für Unruh' sorgen
sie schleichen sich ganz heimlich ein
nach Innen häßlich wie ein Nebelmorgen
nach Außen sieht man nur den hellen Schein



Ein ehrlich Herz heißt sie Willkommen
sie schleudern's kalt dir ins Gesicht
welch Dreistigkeit, bin noch benommen
wie bist du arm im Geist, du Wicht!






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Dämmerung (Kurier)
Wenn Berg und Tal, der Wald, die Flur
entschwinden rasch den Blicken
und folgend einer Weltenuhr
sich auflösend entrücken

Wenn Häuser sich zusammenziehen
gleich einem Block sich zeigen
will ich dem Zauber nicht entfliehen
der Dämmerung ist zu eigen

Im Übergang vom Tag zur Nacht
die Härte des Realen
verliert so langsam ihre Macht
der festen, rauen Schalen

So wird, was angenehm und schön
behutsam weggenommen
und alles, was wir hässlich sehn
wird lieblich, da verschwommen

Doch kurz ist diese Stimmung nur
der Nacht die Dämmerung weicht
wenn alles, was vermutet nur
im Lampenlicht erbleicht
© Dieter Lunow

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Tropfend (Aichi)

Schwarz hängt an der Decke,
im Traum warf ich es hinauf

Doch zur Morgenstund
befüllen dicke, schwere Tropfen
wie der leere Eimer

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Abendgedanken (Raina)
Ein schöner Tag sich sinnend neigt,
die Nacht ihn in die Arme nimmt,
Durchs Herz beim sanften Abendschein
das Lied der Träume klingt.

Ich träume unterm Sternenzelt
so manchen süßen Traum,
mein Engel seine Hand mir reicht,
hindurch durch Zeit und Raum.

Des Tages Ängste werden klein,
ganz fern sind Sorg und Müh,
und wenn mein Schöpfer es so will,
erwach ich Morgen früh.

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Unser (Leddes)

Es ist die Welt die vor dir liegt
du Kindelein des Herzens
Es war die Liebe, die gesiegt
aus Lieb bist du entstanden

Oh Liebling unser beider Glück
du kannst so fröhlich lachen
Von nun an gibt es kein zurück
sorgsam werden wir über dich wachen
__________________
Gemeinsam sind wir unbeschreiblich stark
© Amanda Pusemuckel

Geändert von Amanda (Freitag, 18. Dezember 2009 um 07:01 Uhr)
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Alt Sonntag, 20. Dezember 2009, 12:31   #2
Super-Moderator
 
Benutzerbild von Amanda
 
Registriert seit: 24.03.2009
Ort: P.E.I.
Beiträge: 3.470
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Letzte Gelegenheit zum Abstimmen bis heute abend um 21 Uhr!!!!
Bitte macht mit!
__________________
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