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Der Stern Lass ihn leuchten für die Seele lass ihn leuchten für das Glück lass ihn leuchten für die Sehnsucht lass ihn leuchten für den Augenblick Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
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"Ein friedliches Europa, ist nicht selbstverständlich" Auch Du bist Europa. Bisher habe ich 241 eigene Gedichte und dies 990 mal im Internet gewandert gefunden. Danke
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Das Mägdelein Das Mägdelein im Kerzenschein es ist so schön und auch so fein Es strahlt doch so, im vollen Glück man hoffen kann, es kommt zurück Das Mägdelein den Knecht betört dann hat ihr Herz doch sein´ s erhört Es kommt jetzt gern zum Knecht zurück das ist doch beiden, dann ihr Glück Und sind dann beide, eins gewesen dann gibt´ s vielleicht ein neues Wesen Das ist doch beiden, dann ihr Glück das geben sie sich, selbst zurück Und schläft dann bald beim Kerzenschein das Mägdelein ihr Kindlein ein Dann kommt doch gern der Knecht zurück das ist doch beiden, dann ihr Glück Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
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Das Mädel Das Mädel sah den Knaben steh´ n und sprach, es ist doch wunderschön wenn wir hier so am Wasser geh´ n hier gibt es wirklich viel zu sehn Hier siehst du viele Menschen laufen und auch mal Hunde, die mal raufen Hier siehst du Kinder, die schön spielen und auch im Matsch und Sande wühlen Hier siehst du Möwen, die so kreisen und auch die Schiffe die verreisen Die Segeljachten auf der See hier ist es doch so wunderschön Ich möcht mit dir im Wasser steh´ n und möcht zu dir im Wasser geh´ n Ich möcht mit dir am Strande liegen nur einfach so und zum Vergnügen Der Knabe sprach, lass uns hier am Strande liegen wirst von mir auch eingerieben Im Meer zu schwimmen ist doch schön lass uns nicht nur am Wasser steh´ n Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
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Im Bierhaus Im Bierhaus „Zu der blonden Braut“ da wird ein gutes Bier gebraut Es läuft so zischend in die Kehle da hüpft vor Freude gar die Seele Man sitzt dann freudig ein paar Stunden genüsslich bei den Bierchenrunden Man freut sich auf die blonde Braut die in dem Sudhaus wird gebraut Im goldenen Kessel reift das Bier das frisch gebraut, am Orte hier und dann mit freudigem Genuss in Gastes Kehle rinnen muss Und wenn dann von dem Biere selig der Weg nach Hause geht dann ewig Das Bierchen seine Wirkung tut und man dann froh ist, hat geruht Im Bierhaus in einem neuen Sud das neue Bier gebraut wird, es wird gut um wiederum in frohen Stunden getrunken wird, in frohen Runden Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
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Wogen wallen Wogen wallen durch den Körper als die Hand darüber strich Tausendmal tobt da die Seele weil ich weiß dass Du es bist Das Mägdelein Das Mägdelein zur Lieb bereit Der Knabe soll nur toben Dem Mägdelein die Wünsch erfüllst Den Knaben kann sie loben Diese Augen In diese Augen möcht ich sehn möcht diese Augen lachen sehn Kann diese Augen gar nicht leiden wenn sie nur eines kennen weinen Bin nach diesen Augen, wie verrückt von diesen Augen ganz entzückt Find diese Augen wunderschön und möcht sie nur noch lachen sehn Die Ruh Die Rose blüht im Sonnenschein Die Biene fliegt den Nektar heim Die Wespen kommen nicht zur Ruh Die Hummel stören mit ihrem Getue Der Mensch schaut diesen Fliegern zu bis sie ihn stören in seiner Ruh Dann nimmt er die Klatsche und schlägt zu und hat dann endlich seine Ruh Zu versteh´ n Glück ist jemand zu versteh´ n, Glück ist jemand gern zu sehn, Glück ist jemand lieb zu haben ob an Guten oder Schlechten Tagen Das Gänseliesel Es wird die Dame herzhaft geküsst, damit ein jeder nicht vergisst, dass er ab jetzt ein Doktor ist. Er steigt empor, auf das Podest und hält sich an der Dame fest Ein Sträußchen wird der Dame gereicht, weil er sein Ziel nun hat erreicht. Nun wird geküsst mit viel Hallo, da ist die ganze Freundesschar doch froh, wenn er dann wieder abgestiegen und sie dann ihre Feier kriegen. Nur gut, dass es in dieser Stadt den Gänselieselbrunnen hat. (Anm. Dieser Brunnen steht in Göttingen) Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
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Der Nebel zieht Der Nebel zieht im Tale auf die Sonne scheint darüber Das Reh das kommt nun aus dem Wald der Hirsch röhrt seine Lieder Der Fuchs der schaut nach Beute aus pass auf, du mit Gefieder sonst hat er dich in seinem Maul und tot sind deine Glieder Der Nebel deckt dies alles zu man kann bald gar nichts sehen Du musst zur früher Morgenstund im Wald die Runden drehen ------------------------------------------------------------------------------ Ein stolzes Pferd Ein stolzes Pferd wie es da steht, du siehst es an und du vergehst Du möchst´ so gern im Sattel sitzen und einfach so durch die Landschaft flitzen Gemeinsam mit dem Pferd wärst du gern eins und träumst davon es wär´ ja deins Da dreht es sich um und läuft davon Du gehst nun traurig von dem Ort das stolze Pferd es ist jetzt fort Im Herzen ist das Pferd doch deins mit dem du gern gewesen eins Dein nächster Traum im Sattel sitzend und durch die schöne Landschaft flitzend Du siehst das Pferd wie es da steht und weist genau das du vergehst -------------------------------------------------------------------------------- Bin nicht Goethe Bin nicht Goethe, bin nicht Schiller. Schreib Gedichte, keine Triller. Schreib aus Vergnügen, möcht die Worte wiegen. Schreib zur Unterhaltung und zur Gestaltung, Schreib aus Freuden, möcht mit Worten deuten. Schreib aus Spaß, ja das war` s. --------------------------------------------------------------------------------- In meinem Herzen I In meinem Herzen wohnt die Sonne In meinem Herzen wohnst nur Du Kann manchen Schicksalsschlag verschmerzen weil ich doch weis, hier bist nur Du Du bist der Motor meines Lebens Du bist der Motor meines Glücks Es ist so schön mit Dir zu Leben zu Dir komm ich immer gern zurück -------------------------------------------------------------------------------- Ich such die Brille Ich such die Brille find sie nicht wo bin ich bloß gewesen und kann doch ohne Brille nicht die Buchstaben mehr lesen Die Augen sind halt nicht mehr gut ich kann nicht ohne sein wo ist die Brille denn nur hin die Brille ist doch mein Ich hab die Brille sie ist da dabei war sie doch wirklich nah Ich konnt´ sie nur nicht finden, mit den Augen, diesen blinden -------------------------------------------------------------------------------- Göttlich ist des Wortes Flut Göttlich ist des Wortes Flut die in deinem Inneren ruht Diese Worte, sie gestalten ihre Kraft im Satz entfalten Geben dem Leben einen Sinn Worte sind so in dir drin Liebe, Hoffnung und auch Trauer mit den Worten auf der Lauer Gestalten unser Alltagsleben sehr das Leben eben prägen Worte sind zur Lieb bereit oder sind durch Krieg entzweit Lass das Leben friedlich gestalten mit den Buchstaben in Worten falten Nutz des Wortes, göttlich Flut denn du weist, es tut dir gut Alle Gedichte: Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
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Vertreibung Die Tür ist auf Verlassen die Räume Die Angst um das Sein Doch die Jahre vergehen du kommst um zu sehen wie es einst war Die Jahre vergehen Du wirst nie verstehen warum musste dies sein Der Hass der verblendet Europa du wendest den Feind heut zum Freund Lasst uns Heute verstehen nur mit Frieden kann es gehen Vertreibt schlechte Träume Die Angst um das Sein Denn die Tür ist weit auf Autor: © Gerhard Ledwina (*1949) Anmerkung: Geschrieben, in der Nacht in Karlsbad, nach dem ersten Besuch des Elternhauses meiner Mutter in Petschau, aus der sie mit ihren Angehörigen 1945 vertrieben wurden.
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Potsdamer Platz Einst stand eine Mauer hier am Ort nun ist diese Mauer, endlich fort Du sitzt jetzt hier auf dem ehemaligen Todesstreifen und kannst es immer noch nicht ganz begreifen Eine Mauer zu bauen und auf Menschen zu schießen was hat manche Menschen nur dazu getrieben Politisch verbohrt und Menschen verachtend wenn man anderen Menschen nach dem Leben trachtet Was brachte die Mauer nur Elend und Leid Menschen zu trennen die waren vereint Du kannst nun hier sitzen und stehen und geh´ n und kannst diesen Wahnsinn noch immer nicht versteh´ n Hier trifft sich die Welt, ist friedlich vereint das war von diesen Herren wohl nie so gemeint Was war dieses Gelände einst öde und leer Was ist daraus geworden viel Mensch und Verkehr Hier treffen sich die Menschen hier an diesem Ort Der Platz ist nun friedlich denn die Mauer ist fort Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
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In meinem Herzen II In meinem Herzen sitzt die Freude in meinem Herzen sitzt ja Du In meinem Herzen sitzt die Freude setz ich mich gerne noch dazu ------------------------------------------------------------------------------- Wenn ich spüre Wenn ich spüre Deine Liebe ist mein Herz ein Tanzpalast Möcht mit Dir drin Walzer drehen und dies ohne unterlass Spiel Kapelle Spiel die Weisen Spiel sie ohne unterlass Denn dann geht das Herz auf reisen Mit Musik die Lieb beweisen ----------------------------------------------------------------------------- Es kam die Zeit Es kam die Zeit die Lieb war tot verlor sie sich im Abendrot Es kam die Zeit der Schmerz saß tief weil es doch noch nach der Liebe rief Es kam die Zeit die Wunden heilt es ist zur Liebe wieder Zeit ------------------------------------------------------------------------------ In den Augen In den Augen das Lachen Im Herzen das Glück In den Augen die Freude gehen zusammen ein Stück Im Herzen die Sehnsucht Die Sehnsucht nach Dir Das nennt man Treue Die Treue zu Dir ------------------------------------------------------------------------------ Abendstunden Abendstunden Ruh erwacht und der Mensch sagt gute Nacht Auch die Tiere geh´ n zur Ruh Schließ nur deine Haustür zu Sonst kommen hin und wieder dann ein paar böse Buben an -------------------------------------------------------------------------------- Der Mensch II Der Mensch der kommt Der Mensch der geht vorbei ist Freud und Leiden Für Liebe ist es dann zu spät nur die Erinnerung, die kann bleiben Freu Dich, wenn Du diesen Mensch gekannt, Erinnere Dich an schöne Stunden Wenn die traurige Zeit vorbei überwiegen die Fröhlichen Runden Behalte den Mensch im Herzen drin. Ganz lustig, froh und heiter, dann lebt er in Deinem Herzen drin Dein ganzes Leben weiter ------------------------------------------------------------------------------ Zuhause Zuhause, was für ein Glück bin ich doch wieder, jetzt zurück War weithin fort und konnt´ was sehn von Morgens früh bis Nachts um Zehn Sah dort die Sonne unter geh´ n und saß am Strand war wunderschön konnt´ in der Stadt flanieren geh´ n und sonst gab´ s allerhand zu sehn Doch nach den allen schönen Tagen konnt´ ich nun viel nach Hause tragen Nun bin ich froh bin Heil zurück denn hier ist doch mein täglich Glück ---------------------------------------------------------------------------- Wo Nord und Ostsee Wo Nord und Ostsee zusammen finden Wo Meer und Strand sich dann verbinden Wo Menschen über´ s Wasser reisen auf den Fähren, wie auf Gleisen Wo Menschen leben, glücklich sind Die Sonne die im Meer versinkt Wo Menschen, Häuser Farben geben dort lässt es sich doch prächtig leben ------------------------------------------------------------------------------- In einer lauen Sommernacht In einer lauen Sommernacht möcht ich so gern spazieren geh´ n und nach den vielen Sternen sehn Möcht mit Dir im Mondesschein nach langem Spaziergang gehen heim und möcht mit Dir die Nacht begießen mit einem Glas Sekt, bis sieben Und möcht dann an der Uhrzeit dreh´ n dass es auch bald wird wieder zehn Um dann in lauer Sommernacht spazieren geh´ n hat Spaß gemacht ------------------------------------------------------------------------------ Die Mühle Die Mühle, die am Straßenrand steht der Wind der ihre Flügel dreht Die Flügel, die Dir zugewandt drehen sich, wie von leichter Hand Und die Mühle ächzt und stöhnt und die ganze Mühle dröhnt Schwer dreht sich das Mühlenrad wenn es auch nichts zu mahlen hat Auch wenn sie nur als Museum dort steht Früher hat sie sich ständig im Wind gedreht Der Müller hatte sie schön gemacht Sie steht jetzt da in ihrer Pracht Auch wenn kein Müller sie mehr bedient hat sie die Achtung des Menschen verdient Darum bleib auch mal am Straßenrand stehen und schau wie sich die stolzen Flügel drehen ------------------------------------------------------------------------------ Schau um Schau um des Feuers rote Glut da tanzen schöne Weiber Die Männer, die, die finden´ s gut herbei kommt noch ein Reiter Und alle tanzen, bis zur Früh bis in den frühen Morgen beim tanzen um des Feuer´ s Glut verfliegen alle Sorgen Ist auch am Morgen der Kopf noch schwer verflogen waren alle Sorgen Wer denkt beim Tanz um Feuer´ s Glut schon an den nächsten Morgen ----------------------------------------------------------------------------- Ich reit Ich reit durch die Wiesen, die Wälder, die Au und denk an mein Liebchen mein Liebchen genau Ich möcht nur schnell reiten, schnell reiten zu ihr hin Das Liebchen, im Arm für mich nur Gewinn Ich muss nur noch reiten doch der Weg, der ist lang Was bin ich noch traurig mir ist auch ganz bang Ich will mich jetzt sputen will schnell zu ihr hin Will sehen ihr Antlitz dann glücklich ich bin ------------------------------------------------------------------------------- Der Mond Der Mond ist hell, die Nacht ist klar. Der Lärm der ist entschwunden. Nur dir, das ist doch allen klar, das Bierchen tut dir munden Genieß den hellen Mondesschein Die Nacht, die hell und klar Das Bierchen, das so klar und hell, das ist bei dir entschwunden Auch wenn sie es nicht ganz verstehn´ Das Bierchen war Genuss Auch wenn sie es nicht können sehn den Mond, die Nacht, Genuss --------------------------------------------------------------------------- Der Prahlhans Die Kühle des Abend´ s Das Mondlicht erstrahlt. Der Tag ist vergangen, was hat er geprahlt Was war er doch leuchtend So bunt und so schön Die Nacht ist jetzt dunkel, er nicht mehr zu sehn Da möcht es doch manchem, manchem Prahlhans so geh´ n Bald ist er verschwunden und nicht mehr zu sehn Alle Gedichte Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
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Die Oberbaumbrücke Du stehst am Uferlauf der Spree und siehst vergangene Zeiten und freust dich das es ist gescheh´ n du kommst auf beide Seiten Die Brücke ist nun wunderschön du kannst jetzt friedlich übergeh´ n und kommst auf beide Seiten Vorbei die Grenze, die sie teilt vorbei die alten Zeiten und freust dich das sie vor dir liegt und dir den Weg bereitet Fass dir ein Herz und bleib nicht steh´ n genussvoll überschreiten Die Brücke die so wunderschön vorbei sind alte Zeiten ------------------------------------------------------------------------ Wahnsinn verschwunden Vergangene Zeiten waren schwere Zeiten Elend und Leid kein Zeitvertreib Bomben und Tot Menschen und Not Sind sie verschwunden nicht mehr gefunden Waren schwere Zeiten Menschen sie bereiten Menschen getrennt Wahnsinn verrennt Menschen die trennen Menschen die rennen Menschen vereint War schwere Zeit ------------------------------------------------------------------------- Paul Ich bin ein Hund und lebe gesund Muss auch viel laufen, mit Herrchen sausen Ich bin ein Hund und lebe gesund Ich geh viel wandern vom Baum zum andern Ich bin ein Hund und lebe gesund Darf Katzen nicht jagen will Herrchen nicht haben Ich bin ein Hund und lebe gesund Bekomm auch mein Fressen ohne zu müssen Ich bin ein Hund und lebe gesund Stündlich die Runden hat Herrchen erfunden Ich bin ein Hund und lebe gesund Nach den vielen Runden die Herrchen erfunden ich bin ein Hund und Herrchen gesund ------------------------------------------------------------------------ Friedenszelt Der Mond erstrahlt am Himmelszelt Die Nacht wird hell und klar und unten steht ein Friedenszelt wer weis was einst geschah Dort feiern Menschen in dem Zelt, Menschen verschiedener Nationen Gemeinsam sind sie nun, die neuen Friedensboten Und alle wollen Sie gemeinsam vermeiden das es wieder gibt, Unsägliche Kriegeszeiten Geh Du auch hin ins Friedenszelt Die Nacht ist hell und klar Der Mond er steht am Himmelszelt, er weis was einst geschah -------------------------------------------------------------------------- Golden glänzt Golden glänzt der Brausudkessel flackernd Gold im Kerzenschein Wärmend, dampfend ist die Maische Für das Bier, das wird so rein Goldend leucht das Bier im Glanze Glänzend ist der Krone Schaum und das Auge glänzt so lieblich denn das Bier das ist ein Traum Ist der Braumeister auch zufrieden das, das Bier gelungen ist Freut er sich mit seinen Gästen wenn es durch die Kehle zischt -------------------------------------------------------------------------- Novembersturm Novembersturm fegt über’ s Land die Äste brechend biegend Der Mensch der kommt nach Haus gerannt Quer über der Straße liegend Die Blätter die sind aufgetürmt Der Winter ist bereit Der Igel sucht sich ein Quartier bald ist es Weihnachtszeit --------------------------------------------------------------------------- Du lachst Du lachst, du Mensch kannst fröhlich sein Du strahlst vor Freud und Glück und nur in deinem inneren sein ziehst Du dich allein zurück Wie es dort aussieht, das weist nur Du nur Du so ganz allein und ab und zu darf doch vielleicht ein Freund in dieses Heim Auch wenn dieses Heim das Reich für dich, für dich nur ganz allein Sorg doch dafür, das Du nur bist, nur bist nie ganz allein Nimm diese Freude die Du gibst für dich im inneren auf dann ist die Freude und das Glück bei Dir auch gern zu Haus ------------------------------------------------------------------------- Mit Dir Leben Ich möcht mit Dir Leben Ich möcht Dir viel geben Ich möcht mit Dir erleben das menschliche Glück Ich schenk Dir die Weiten unendliche Zeiten Ich schenk Dir das Glück für uns beide ein Stück Zusammen zu Leben gemeinsam zu beben um zu erleben das menschliche Glück Gemeinsame Stunden in glücklichen Runden wenn wir uns gefunden das Glück der Sekunden Alle Gedichte Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
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