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Alt Sonntag, 03. Februar 2008, 19:17   #21
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Der Stern


Lass ihn leuchten
für die Seele

lass ihn leuchten
für das Glück

lass ihn leuchten
für die Sehnsucht

lass ihn leuchten
für den Augenblick

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
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"Ein friedliches Europa, ist nicht selbstverständlich" Auch Du bist Europa.

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Alt Sonntag, 03. Februar 2008, 19:23   #22
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Das Mägdelein


Das Mägdelein im Kerzenschein
es ist so schön und auch so fein
Es strahlt doch so, im vollen Glück
man hoffen kann, es kommt zurück

Das Mägdelein den Knecht betört
dann hat ihr Herz doch sein´ s erhört
Es kommt jetzt gern zum Knecht zurück
das ist doch beiden, dann ihr Glück

Und sind dann beide, eins gewesen
dann gibt´ s vielleicht ein neues Wesen
Das ist doch beiden, dann ihr Glück
das geben sie sich, selbst zurück

Und schläft dann bald beim Kerzenschein
das Mägdelein ihr Kindlein ein
Dann kommt doch gern der Knecht zurück
das ist doch beiden, dann ihr Glück

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
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Alt Sonntag, 03. Februar 2008, 19:27   #23
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Das Mädel


Das Mädel sah den Knaben steh´ n
und sprach, es ist doch wunderschön
wenn wir hier so am Wasser geh´ n
hier gibt es wirklich viel zu sehn

Hier siehst du viele Menschen laufen
und auch mal Hunde, die mal raufen
Hier siehst du Kinder, die schön spielen
und auch im Matsch und Sande wühlen

Hier siehst du Möwen, die so kreisen
und auch die Schiffe die verreisen
Die Segeljachten auf der See
hier ist es doch so wunderschön

Ich möcht mit dir im Wasser steh´ n
und möcht zu dir im Wasser geh´ n
Ich möcht mit dir am Strande liegen
nur einfach so und zum Vergnügen

Der Knabe sprach, lass uns hier am Strande liegen
wirst von mir auch eingerieben
Im Meer zu schwimmen ist doch schön
lass uns nicht nur am Wasser steh´ n

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Alt Sonntag, 03. Februar 2008, 19:28   #24
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Im Bierhaus


Im Bierhaus „Zu der blonden Braut“
da wird ein gutes Bier gebraut
Es läuft so zischend in die Kehle
da hüpft vor Freude gar die Seele

Man sitzt dann freudig ein paar Stunden
genüsslich bei den Bierchenrunden
Man freut sich auf die blonde Braut
die in dem Sudhaus wird gebraut

Im goldenen Kessel reift das Bier
das frisch gebraut, am Orte hier
und dann mit freudigem Genuss
in Gastes Kehle rinnen muss

Und wenn dann von dem Biere selig
der Weg nach Hause geht dann ewig
Das Bierchen seine Wirkung tut
und man dann froh ist, hat geruht

Im Bierhaus in einem neuen Sud
das neue Bier gebraut wird, es wird gut
um wiederum in frohen Stunden
getrunken wird, in frohen Runden


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Alt Sonntag, 03. Februar 2008, 20:30   #25
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Wogen wallen


Wogen wallen durch den Körper
als die Hand darüber strich
Tausendmal tobt da die Seele
weil ich weiß dass Du es bist




Das Mägdelein


Das Mägdelein zur Lieb bereit
Der Knabe soll nur toben
Dem Mägdelein die Wünsch erfüllst
Den Knaben kann sie loben



Diese Augen


In diese Augen möcht ich sehn
möcht diese Augen lachen sehn
Kann diese Augen gar nicht leiden
wenn sie nur eines kennen weinen

Bin nach diesen Augen, wie verrückt
von diesen Augen ganz entzückt
Find diese Augen wunderschön
und möcht sie nur noch lachen sehn




Die Ruh


Die Rose blüht im Sonnenschein
Die Biene fliegt den Nektar heim
Die Wespen kommen nicht zur Ruh
Die Hummel stören mit ihrem Getue

Der Mensch schaut diesen Fliegern zu
bis sie ihn stören in seiner Ruh
Dann nimmt er die Klatsche und schlägt zu
und hat dann endlich seine Ruh



Zu versteh´ n


Glück ist jemand zu versteh´ n,
Glück ist jemand gern zu sehn,
Glück ist jemand lieb zu haben
ob an Guten oder Schlechten Tagen



Das Gänseliesel


Es wird die Dame herzhaft geküsst,
damit ein jeder nicht vergisst,
dass er ab jetzt ein Doktor ist.

Er steigt empor, auf das Podest
und hält sich an der Dame fest
Ein Sträußchen wird der Dame gereicht,
weil er sein Ziel nun hat erreicht.

Nun wird geküsst mit viel Hallo,
da ist die ganze Freundesschar doch froh,
wenn er dann wieder abgestiegen
und sie dann ihre Feier kriegen.

Nur gut, dass es in dieser Stadt
den Gänselieselbrunnen hat.

(Anm. Dieser Brunnen steht in Göttingen)



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Alt Montag, 04. Februar 2008, 18:00   #26
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Der Nebel zieht


Der Nebel zieht im Tale auf
die Sonne scheint darüber
Das Reh das kommt nun aus dem Wald
der Hirsch röhrt seine Lieder

Der Fuchs der schaut nach Beute aus
pass auf, du mit Gefieder
sonst hat er dich in seinem Maul
und tot sind deine Glieder

Der Nebel deckt dies alles zu
man kann bald gar nichts sehen
Du musst zur früher Morgenstund
im Wald die Runden drehen


------------------------------------------------------------------------------

Ein stolzes Pferd

Ein stolzes Pferd
wie es da steht,
du siehst es an
und du vergehst

Du möchst´ so gern
im Sattel sitzen
und einfach so
durch die Landschaft flitzen

Gemeinsam mit dem Pferd
wärst du gern eins
und träumst davon
es wär´ ja deins

Da dreht es sich um
und läuft davon
Du gehst nun traurig
von dem Ort

das stolze Pferd
es ist jetzt fort

Im Herzen ist das Pferd
doch deins
mit dem du gern
gewesen eins

Dein nächster Traum
im Sattel sitzend
und durch die schöne
Landschaft flitzend

Du siehst das Pferd
wie es da steht
und weist genau
das du vergehst


--------------------------------------------------------------------------------

Bin nicht Goethe


Bin nicht Goethe,
bin nicht Schiller.
Schreib Gedichte,
keine Triller.

Schreib aus Vergnügen,
möcht die Worte wiegen.
Schreib zur Unterhaltung
und zur Gestaltung,

Schreib aus Freuden,
möcht mit Worten deuten.
Schreib aus Spaß,
ja das war` s.


---------------------------------------------------------------------------------


In meinem Herzen I


In meinem Herzen
wohnt die Sonne
In meinem Herzen
wohnst nur Du
Kann manchen Schicksalsschlag
verschmerzen
weil ich doch weis,
hier bist nur Du

Du bist der Motor meines Lebens
Du bist der Motor meines Glücks
Es ist so schön mit Dir zu Leben
zu Dir komm ich immer gern zurück


--------------------------------------------------------------------------------


Ich such die Brille


Ich such die Brille
find sie nicht
wo bin ich bloß gewesen
und kann doch
ohne Brille nicht
die Buchstaben mehr lesen

Die Augen sind halt
nicht mehr gut
ich kann nicht ohne sein
wo ist die Brille denn nur hin
die Brille ist doch mein

Ich hab die Brille
sie ist da
dabei war sie doch
wirklich nah
Ich konnt´ sie nur nicht finden,
mit den Augen, diesen blinden


--------------------------------------------------------------------------------



Göttlich ist des Wortes Flut


Göttlich ist des Wortes Flut
die in deinem Inneren ruht
Diese Worte, sie gestalten
ihre Kraft im Satz entfalten
Geben dem Leben einen Sinn
Worte sind so in dir drin

Liebe, Hoffnung und auch Trauer
mit den Worten auf der Lauer
Gestalten unser Alltagsleben
sehr das Leben eben prägen

Worte sind zur Lieb bereit
oder sind durch Krieg entzweit
Lass das Leben friedlich gestalten
mit den Buchstaben in Worten falten
Nutz des Wortes, göttlich Flut
denn du weist, es tut dir gut


Alle Gedichte:
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Alt Montag, 04. Februar 2008, 20:13   #27
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Vertreibung


Die Tür ist auf
Verlassen die Räume
Die Angst
um das Sein
Doch die Jahre vergehen
du kommst
um zu sehen
wie es einst war
Die Jahre vergehen
Du wirst nie verstehen
warum musste dies
sein
Der Hass der verblendet
Europa du wendest
den Feind heut
zum Freund
Lasst uns Heute
verstehen
nur mit Frieden
kann es gehen
Vertreibt
schlechte Träume
Die Angst um das Sein
Denn die Tür
ist weit auf

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Anmerkung: Geschrieben, in der Nacht in Karlsbad, nach dem ersten Besuch des Elternhauses meiner Mutter in Petschau, aus der sie mit ihren Angehörigen 1945 vertrieben wurden.
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Alt Montag, 04. Februar 2008, 22:21   #28
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Potsdamer Platz


Einst stand eine Mauer hier am Ort
nun ist diese Mauer, endlich fort
Du sitzt jetzt hier
auf dem ehemaligen Todesstreifen
und kannst es immer
noch nicht ganz begreifen

Eine Mauer zu bauen
und auf Menschen zu schießen
was hat manche Menschen
nur dazu getrieben

Politisch verbohrt
und Menschen verachtend
wenn man anderen Menschen
nach dem Leben trachtet

Was brachte die Mauer
nur Elend und Leid
Menschen zu trennen
die waren vereint

Du kannst nun hier sitzen
und stehen und geh´ n
und kannst diesen Wahnsinn
noch immer nicht versteh´ n

Hier trifft sich die Welt,
ist friedlich vereint
das war von diesen Herren
wohl nie so gemeint

Was war dieses Gelände
einst öde und leer
Was ist daraus geworden
viel Mensch und Verkehr

Hier treffen sich die Menschen
hier an diesem Ort
Der Platz ist nun friedlich
denn die Mauer ist fort

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Alt Dienstag, 05. Februar 2008, 19:19   #29
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In meinem Herzen II


In meinem Herzen sitzt die Freude
in meinem Herzen sitzt ja Du
In meinem Herzen sitzt die Freude
setz ich mich gerne noch dazu


-------------------------------------------------------------------------------



Wenn ich spüre


Wenn ich spüre
Deine Liebe
ist mein Herz
ein Tanzpalast

Möcht mit Dir drin
Walzer drehen
und dies ohne
unterlass

Spiel Kapelle
Spiel die Weisen
Spiel sie ohne
unterlass

Denn dann geht das Herz
auf reisen
Mit Musik
die Lieb beweisen


-----------------------------------------------------------------------------


Es kam die Zeit

Es kam die Zeit
die Lieb war tot
verlor sie sich
im Abendrot

Es kam die Zeit
der Schmerz saß tief
weil es doch noch
nach der Liebe rief

Es kam die Zeit
die Wunden heilt
es ist zur Liebe
wieder Zeit


------------------------------------------------------------------------------


In den Augen


In den Augen das Lachen
Im Herzen das Glück
In den Augen die Freude
gehen zusammen ein Stück

Im Herzen die Sehnsucht
Die Sehnsucht nach Dir
Das nennt man Treue
Die Treue zu Dir


------------------------------------------------------------------------------

Abendstunden


Abendstunden
Ruh erwacht
und der Mensch
sagt gute Nacht

Auch die Tiere
geh´ n zur Ruh
Schließ nur deine Haustür zu
Sonst kommen hin und wieder dann
ein paar böse Buben an


--------------------------------------------------------------------------------

Der Mensch II


Der Mensch der kommt
Der Mensch der geht
vorbei ist Freud und Leiden
Für Liebe ist es dann zu spät
nur die Erinnerung,
die kann bleiben

Freu Dich, wenn Du diesen Mensch gekannt,
Erinnere Dich an schöne Stunden
Wenn die traurige Zeit vorbei
überwiegen die Fröhlichen Runden

Behalte den Mensch
im Herzen drin.
Ganz lustig, froh und heiter,
dann lebt er in Deinem Herzen drin
Dein ganzes Leben weiter



------------------------------------------------------------------------------


Zuhause


Zuhause,
was für ein Glück
bin ich doch wieder,
jetzt zurück

War weithin fort
und konnt´ was sehn
von Morgens früh
bis Nachts um Zehn

Sah dort die Sonne unter geh´ n
und saß am Strand
war wunderschön

konnt´ in der Stadt
flanieren geh´ n
und sonst gab´ s allerhand
zu sehn


Doch nach den
allen schönen Tagen
konnt´ ich nun viel
nach Hause tragen

Nun bin ich froh
bin Heil zurück
denn hier ist doch
mein täglich Glück


----------------------------------------------------------------------------


Wo Nord und Ostsee

Wo Nord und Ostsee zusammen finden
Wo Meer und Strand sich dann verbinden
Wo Menschen über´ s Wasser reisen
auf den Fähren, wie auf Gleisen

Wo Menschen leben, glücklich sind
Die Sonne die im Meer versinkt
Wo Menschen, Häuser Farben geben
dort lässt es sich doch prächtig leben


-------------------------------------------------------------------------------


In einer lauen Sommernacht

In einer lauen Sommernacht
möcht ich so gern spazieren geh´ n
und nach den vielen Sternen sehn

Möcht mit Dir im Mondesschein
nach langem Spaziergang gehen heim
und möcht mit Dir die Nacht begießen
mit einem Glas Sekt, bis sieben

Und möcht dann an der Uhrzeit dreh´ n
dass es auch bald wird wieder zehn
Um dann in lauer Sommernacht
spazieren geh´ n
hat Spaß gemacht


------------------------------------------------------------------------------


Die Mühle


Die Mühle, die am Straßenrand steht
der Wind der ihre Flügel dreht
Die Flügel, die Dir zugewandt
drehen sich, wie von leichter Hand

Und die Mühle ächzt und stöhnt
und die ganze Mühle dröhnt
Schwer dreht sich das Mühlenrad
wenn es auch nichts zu mahlen hat

Auch wenn sie nur als Museum dort steht
Früher hat sie sich ständig im Wind gedreht
Der Müller hatte sie schön gemacht
Sie steht jetzt da in ihrer Pracht

Auch wenn kein Müller sie mehr bedient
hat sie die Achtung des Menschen verdient
Darum bleib auch mal am Straßenrand stehen
und schau wie sich die stolzen Flügel drehen



------------------------------------------------------------------------------



Schau um


Schau um des Feuers rote Glut
da tanzen schöne Weiber
Die Männer, die, die finden´ s gut
herbei kommt noch ein Reiter

Und alle tanzen, bis zur Früh
bis in den frühen Morgen
beim tanzen um des Feuer´ s Glut
verfliegen alle Sorgen

Ist auch am Morgen der Kopf noch schwer
verflogen waren alle Sorgen
Wer denkt beim Tanz um Feuer´ s Glut
schon an den nächsten Morgen


-----------------------------------------------------------------------------



Ich reit

Ich reit durch die Wiesen,
die Wälder, die Au
und denk an mein Liebchen
mein Liebchen genau

Ich möcht nur schnell reiten,
schnell reiten zu ihr hin
Das Liebchen, im Arm
für mich nur Gewinn

Ich muss nur noch reiten
doch der Weg, der ist lang
Was bin ich noch traurig
mir ist auch ganz bang

Ich will mich jetzt sputen
will schnell zu ihr hin
Will sehen ihr Antlitz
dann glücklich ich bin


-------------------------------------------------------------------------------


Der Mond


Der Mond ist hell,
die Nacht ist klar.
Der Lärm der ist entschwunden.
Nur dir, das ist doch allen klar,
das Bierchen tut dir munden

Genieß den hellen Mondesschein
Die Nacht, die hell und klar
Das Bierchen, das so klar und hell,
das ist bei dir entschwunden

Auch wenn sie es nicht ganz verstehn´
Das Bierchen war Genuss
Auch wenn sie es nicht können sehn
den Mond, die Nacht, Genuss



---------------------------------------------------------------------------

Der Prahlhans


Die Kühle des Abend´ s
Das Mondlicht erstrahlt.
Der Tag ist vergangen,
was hat er geprahlt

Was war er doch leuchtend
So bunt und so schön
Die Nacht ist jetzt dunkel,
er nicht mehr zu sehn

Da möcht es doch manchem,
manchem Prahlhans so geh´ n
Bald ist er verschwunden
und nicht mehr zu sehn


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Die Oberbaumbrücke

Du stehst am Uferlauf der Spree
und siehst vergangene Zeiten
und freust dich das es ist gescheh´ n
du kommst auf beide Seiten

Die Brücke ist nun wunderschön
du kannst jetzt friedlich übergeh´ n
und kommst auf beide Seiten

Vorbei die Grenze, die sie teilt
vorbei die alten Zeiten
und freust dich das sie vor dir liegt
und dir den Weg bereitet

Fass dir ein Herz und bleib nicht steh´ n
genussvoll überschreiten
Die Brücke die so wunderschön
vorbei sind alte Zeiten

------------------------------------------------------------------------



Wahnsinn verschwunden


Vergangene Zeiten
waren schwere Zeiten
Elend und Leid
kein Zeitvertreib

Bomben und Tot
Menschen und Not
Sind sie verschwunden
nicht mehr gefunden

Waren schwere Zeiten
Menschen sie bereiten
Menschen getrennt
Wahnsinn verrennt

Menschen die trennen
Menschen die rennen
Menschen vereint
War schwere Zeit


-------------------------------------------------------------------------



Paul


Ich bin ein Hund
und lebe gesund

Muss auch viel laufen,
mit Herrchen sausen
Ich bin ein Hund
und lebe gesund

Ich geh viel wandern
vom Baum zum andern
Ich bin ein Hund
und lebe gesund

Darf Katzen nicht jagen
will Herrchen nicht haben
Ich bin ein Hund
und lebe gesund

Bekomm auch mein Fressen
ohne zu müssen
Ich bin ein Hund
und lebe gesund

Stündlich die Runden
hat Herrchen erfunden
Ich bin ein Hund
und lebe gesund

Nach den vielen Runden
die Herrchen erfunden
ich bin ein Hund
und Herrchen gesund


------------------------------------------------------------------------




Friedenszelt


Der Mond erstrahlt am Himmelszelt
Die Nacht wird hell und klar
und unten steht ein Friedenszelt
wer weis was einst geschah

Dort feiern Menschen in dem Zelt,
Menschen verschiedener Nationen
Gemeinsam sind sie nun,
die neuen Friedensboten
Und alle wollen Sie gemeinsam vermeiden
das es wieder gibt,
Unsägliche Kriegeszeiten

Geh Du auch hin
ins Friedenszelt
Die Nacht ist hell und klar
Der Mond er steht am Himmelszelt,
er weis was einst geschah


--------------------------------------------------------------------------


Golden glänzt


Golden glänzt der Brausudkessel
flackernd Gold im Kerzenschein
Wärmend, dampfend ist die Maische
Für das Bier, das wird so rein

Goldend leucht das Bier im Glanze
Glänzend ist der Krone Schaum
und das Auge glänzt so lieblich
denn das Bier das ist ein Traum

Ist der Braumeister auch zufrieden
das, das Bier gelungen ist
Freut er sich mit seinen Gästen
wenn es durch die Kehle zischt


--------------------------------------------------------------------------


Novembersturm


Novembersturm fegt über’ s Land
die Äste brechend biegend
Der Mensch der kommt nach Haus gerannt
Quer über der Straße liegend

Die Blätter die sind aufgetürmt
Der Winter ist bereit
Der Igel sucht sich ein Quartier
bald ist es Weihnachtszeit


---------------------------------------------------------------------------



Du lachst


Du lachst, du Mensch
kannst fröhlich sein
Du strahlst vor Freud und Glück
und nur in deinem inneren sein
ziehst Du dich allein zurück

Wie es dort aussieht, das weist nur Du
nur Du so ganz allein
und ab und zu darf doch vielleicht
ein Freund in dieses Heim

Auch wenn dieses Heim
das Reich für dich,
für dich nur ganz allein
Sorg doch dafür, das Du nur bist,
nur bist nie ganz allein

Nimm diese Freude die Du gibst
für dich im inneren auf
dann ist die Freude und das Glück
bei Dir auch gern zu Haus


-------------------------------------------------------------------------


Mit Dir Leben


Ich möcht mit Dir Leben
Ich möcht Dir viel geben
Ich möcht mit Dir erleben
das menschliche Glück

Ich schenk Dir die Weiten
unendliche Zeiten
Ich schenk Dir das Glück
für uns beide ein Stück

Zusammen zu Leben
gemeinsam zu beben
um zu erleben
das menschliche Glück

Gemeinsame Stunden
in glücklichen Runden
wenn wir uns gefunden
das Glück der Sekunden


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